Fahrad-Navi im Test

Schwerpunkt: Routing.
(September 2021, aktualisiert Juni 2022)

Im Internet gab es einige Tests zu Fahrrad-Navis. Oft wurde nur die Bedienung usw. getestet. Auf das Wichtigste - und zwar die Routenwahl - wird dabei selten eingegangen. Dabei gibt es gerade hier sehr starke Unterschiede.

Eines vorweg: Die klassischen Navis wie Google Maps schneiden hier am schelchtesten ab, weil sie die Radwege weitgehend ignorieren. Die kommerziellen spezialisierten Lösungen haben hier ganz klar die Nase vorne. Die Open Source Lösungen sind leider zu unzuverlässig in der Routenwahl.

das typische Routenbeispiel

Von der St. Peter Volksschule geht es zum Landeskrankenhaus (LKH). Die Route ist deswegen interessant, weil es hier keinen guten Radweg gibt. In der Radwegkarte der Stadt sind hier die wenig befahrenen Nebengassen in der 30er-Zone als Radverbindungen ausgewiesen. Daneben gibt es den dick eingezeichneten Hauptradweg R52 (oder auch HR6 genannt) als Querverbindung. Zusätzlich liegt am direkten Weg der Ruckerlberg, der die Bezeichnung Berg vielleicht nicht verdient, aber dennoch 50 Höhenmeter bietet, die sich leicht vermeiden lassen.

Diesen Beispiel ist typisch für eine Reihe von Tests, nach der die Bewertung aufgeteilt werden kann wie folgt:

1

der städtische Radweg-Kenner

Bike Citizens zeigt sich generell als guter Radweg-Kenner. Die App nimmt die ruhigeren Schleichwege westlich am Ruckerlberg vorbei bis zum R52 bis man dann richtung  Norden zum LKH geschickt wird. Je nachdem, wo man im Gelände hin will, zweigt man eventuell auch schon etwas früher auf die Leonhardstraße ab. Geovelo zeigt seine Stärken auch in der Stadt und liefert die übersichtlichste Grafik zu den Höhenmetern, die Steigungen entsprechend übersichtlich einfärbt. Die unnötige Steigung wird hier ausgelassen. Die Differenzierung zwischen normalem Fahrrad und E-Bike hat bei Geovelo noch am Besten von allen funktioniert.

2

solide Navis ohne Rücksicht auf den Berg

Bikemap, NavikiKomoot schicken einen über Schleichwege auf den kürzesten Weg - nur macht der leider gelegentlich Höhenmeter, die sich leicht vermeiden lassen. Komoot bietet sogar eine Einstellung für Untrainierte - doch das hilft alles nichts, auch die müssen Höhenmeter machen.

Ansonsten sind auch das gute Navis für das Fahrrad, die sonst auch Radwege gut genug berücksichtigen und die Route nicht unbedingt auf den Hauptverkehrsstraßen wählen. Geovelo bietet eine "sichere Route", die nicht über den Berg geht aber einen kleinen unnötigen Haken schlägt.

3

die Überraschungspakete

Cyclers bietet sogar eine Einstellung für E-Bikes, allerdings in Graz erkennbaren Nutzen, da auch normale Fahrräder gerne unnötig über Höhenmeter geschickt werden. Die Ergebnisse sind unterschiedlich - manchmal sehr gut geroutet, dann wieder über die Hauptstraße und einmal sogar über einen Fußweg im Wald. Auch OSMAnd, das zahlreiche Optionen bietet, routet hin und wieder gut, hat aber ein anderes mal einen experimentellen Charakter weil Wald- und Privatwege ignoriert werden. Das liegt zwar am Kartenmaterial - andere Navis, die auch auf OSM basieren, scheinen hier aber solche Fehler besser abzufangen.

4

die Autofahrer

Ob Google Maps, Viamichelin, Organic Maps oder Here Maps - die Fahrradnavigataion ist hier merkbar nur ein Nebenprodukt. Zu oft geht es über stark befahrene Hauptstraßen (im konkreten Fall über die St. Peter Hauptstraße und Plüddemanngasse). Gelegentlich wird ein Teil eines Radwegs oder ein Durchgang erkannt, den Autofahrer nicht verwenden können. Aber für ein Fahrrad-Navi ist das in Summe zu wenig.

weiteres

Routing auf dem Land und andere Anmerkungen

1

Überland

Getestet wurden auch Strecken am Land, ob von Graz nach Marburg (Slowenien) oder Sitzenberg nach Nußdorf. Hier hat der Stadt-Kenner Bike Citizens geschwächelt und Radrouten teilweise ignoriert, teilweise interessante Umwege vorgeschlagen. Bikemap hatte hier die Nase vorn. Die Gewichtung des nationalen und internationalen Radwegnetzes war sehr gut, abgekürzt wurde nur an sinnvollen stellen. Naviki und Komoot sind auch in Ordnung, lassen einen aber Richtung Slowenien vermeidbare Höhenmeter machen statt am Euroradweg R2/D1 zu bleiben.

2

Fazit zum Routing

Beim Gesamtpaket konnte Bikemap beim Routing am Besten überzeugen, was auch daran liegt dass sich dort das Routing seit dem ersten Test im vorigen Jahr nochmal weiter verbessert hat (siehe Murradweg von Graz nach Marburg). Bike Citizens war in der Stadt hervorragend, wenn man ohne Kompromiss am Radweg bleiben will. Naviki erwies sich als durchaus brauchbar und punktet mit günstigeren Kauf-Optionen Komoot schlägt ebenso brauchbare Routen vor und punktet als gute Allround-App, die auch für Wanderungen und Spaziergänge taugt. Daneben bietet das Pro-Paket eine gute Zusatzversicherung für Radfahrer. Geovelo ist kostenlos, und zeigt ein brauchbares bis sehr gutes Routing - was sich von Cyclers leider nicht behaupten lässt. Alle anderen Apps sind weit abgeschlagen und werden daher hier nicht genauer erwähnt.
Bei Geovelo und Naviki lässt sich der Modus "touristisch" wählen, der einen bei Überlandstrecken am Fernradweg entlang lotst, wo es der normale Modus nicht machen würde.

Dieses Fazit bezieht sich auf einer Auswahl getester Routen in Österreich (bzw. einer die nach Slowenien ging). Natürlich können die Stärken und Schwächen der Anbieter variieren. Es empfiehlt sich daher, in den Web-Varianten die Routen anhand von Strecken zu testen, die man vielleicht kennt und einschätzen kann, um am ehesten das Programm zu finden, dass bei den Routen den eigenen Geschmack am Besten trifft.

3

Kartenmaterial

Die getesteten Apps, die sich auch auf Radfahren spezialisiert haben verwenden durchwegs Open Street Map als Kartenmaterial. Auch die Open Bike Map ist nur eine Open Street Map Karte, mit besserer Priorisierung auf Rad-Infrastruktur. Google Maps scheint zwar auch Radwege zu kennen, aber nicht gut genug für gutes Fahrrad-Routing.
Interessant wäre der Vergleich zu Fahrrad-Navi-Computern, doch die müsste man kaufen. Im Portal von Garmin Connect lassen sich online Routen erstellen. Dort war das Routing zwar besser als ein Auto-Navi, aber nicht so gut wie bei den Top 5 Fahradnavis. Gutes Kartenmaterial für Fahrrad-Navi scheint also auch bei kommerziellen Kratenbetreibern Mangelware zu sein.

4

Bezahlversionen und In-App-Käufe

Die meisten kommerziellen Apps lassen sich für einfaches Routing auch ohne Bezahlung verwenden. Manchmal fehlen ein paar Features, wie die Sprach-Ansage. Meist fehlt der Offline-Modus, wobei auch in der bezahlen Version das Routing selbst eine Online-Verbindung braucht. Bei Bikemap sieht es allerdings aus, als hätte man sich dazu entschieden, nur mehr in der Bezahlversion zu navigieren, dort kann die Pro-Version 7 Tage getestet werden.

Die Anzeige



Ein gutes Navi sollte auch die Radwegnetze gut anzeigen. Bikemap hat sie gleich von Haus aus klar eingeblendet. Bei Naviki und Komoot kann man die passende Karte wählen, bei OSMAnd lassen sich die Radwege in den Optionen aktivieren. Bike Citizens zeigt hier leider keinen wesentlich Unterschied zwischen Radwegen, Fußwegen und ruhigen Straßen - und das auch nur in höhere Zoomstufe.


Ebenfalls als wichtig hat sich die Zoomstufe während der Navigation herausgestellt, weil sich dadurch entscheidet ob Abzweigungen übersehen bzw. verwechselt oder gleich erkannt werden.


Ein wesentlicher Punkt ist natürlich auch, wie gut sich die Radwege während der Navigation erkennen lassen, und da gibt es noch Verbesserungsbedarf:


Radwegnetz gerade noch erkennbar

Am Besten erkennbar bleibt die Radroute bei Naviki. Meist ist sie neben der Navigationslinie noch erkennbar, in den Fällen wo die Linie komplett überlappt lässt sich hier durch die Bezeichnung "R49" noch erkennen, dass man auch wirklich über die offizielle Radroute geschickt wird. Außerdem lässt sich durch die Bezeichnung auch sehen, welchen Wegweisern man folgen kann.

Schöne Darstellung, aber Zoomstufe für die Stadt zu niedrig
Naviki bietet zwar eine schöne Übersicht, die bei Fahrten außerdem der Stadt gefällt, auch weil man auf Grund des 3D-Effekts einen größeren Teil der Strecke bzw. des Hügels sieht. Außerdem bietet Naviki den "automatischen Zoom" auszuschalten. Unabhängig von der Auswahl bleibt die Karte jedoch im Stadtgebeit zu weit herausgezoomt, wodurch beim Test Abzweigungen leichter verwechselt wurden.

Man kann zwar manuell weiter hineinzoomen, wie in dem zweiten Beispiel hier - allerdings springt die Zoomstufe wieder raus, wenn man an einer Kreuzung kurz stehen bleibt.

Verschiedene Optionen
Bei der Karte gibt es verschiedene Optionen zur Darstellung, eine davon stellt die Gebäudehöhen dar. Diese ist auch etwas dunkler und bei spiegelnden Display besser sichtbar.


von der Linie überdeckt

Bikemap hebt die Routen in der Karte zwar schön hervor, während der Navigation überdeckt aber leider die Linie der geplanten Route die Linien des Radwegnetzes komplett. Dass man sich noch auf einem offiziellen Radweg befindet lässt sich an der zrückgelassenen Linie erahnen.

Sehr gut in der Stadt
Bikemap ist sehr nah am Geschehen und dadurch wurde die Navigation in der Stadt als sehr klar empfunden. Der Ausschnitt lässt sich bei Bedarf auch größer machen, die gewählte Zoomstufe bleibt während der Navigation erhalten.
Die Ansicht ist zwar etwas Detailarm, bleibt aber gerade dadurch sehr übersichtlich.


unklar

Über Radwege im unklaren lässt einen Bike Citizens. Hier sind sie nur in höherer Zoomstufe ersichtlich und dort auch nicht klar von Fußwegen und intern markierten Straßen zu unterscheiden.

OK
Die Darstellung bei Bike Citizens erfüllt ihren Job, bleibt aber ohne Besonderheiten und bietet auch keinen 3D-Effekt. Fällt Sonne auf das Display, macht sich eine gewisse Kontrastarmut bemerkbar.

Tabelle

Eine kurze Übersicht, Tabelle lässt sich rechts/links verschieben.

Portal Bikemap Bike Citizens Naviki KomootCyclers OSMAnd Organic Maps Google Maps Here WeGo ViaMichelin Geovelo
Bild











URLWebseite
Routenplaner
Webseite
Routenplaner
Webseite
Routenplaner
Webseite
Routenplaner
Webseite
Routenplaner
RoutingGutes Routing, weicht manchmal leicht vom Radwegenetz ab, bevorzugt eher ruhige Straßen , ignoriert hügeliges Gelände
Bestes Routing in der Stadt, vermeidet Steigungen, hält sich sehr gut an das Radwegenetz, bevorzugt ruhige Straßen. Schwächelt dafür etwas bei Langstrecke außerhalb der Stadt.
Gutes Routing, weicht gelegentlich vom Radwegenetz ab, bevorzugt ruhige Straßen , ignoriert hügeliges Gelände. Bietet Option für S-Pedelec (bis 45 km/h, dann weniger Radweg).
In den meisten Fällen sehr gutes Routing, nur bei einer weiteren Testroute wurde eine stark befahrene Straße genutzt.
Unzuverlässig. Hat 1x soger die beste Route vorgeschlagen, sonst aber schlecht geroutet, manchmal gar nicht, 1x sogar über einen Waldweg. Hat als einziges eine E-Bike-Option, aber ohne Sinn.
Keine Bevorzugung von Radwegen, sehr abenteuerlich manchmal durch Wald und Privatwege.Nutzt Straßen und teilweise Radwege, kein besonders gutes Routing.

    ignoriert Radweg

ignoriert Radwegignoriert RadwegRouting ok
Radwege in Karteja (automatisch)ja (ab höhere Zoomstufe und teils nicht klar zu unterscheiden)ja (Radkarte wählbar)ja (Radkarte wählbar)jaja (zuschaltbar)neinneinneinneinnein
KostenAnmeldung nötig. Routing mit Ansage und Standardkarte (mit Radwegen) in der kostenlosen Variante (keine Routenplanung ohne GPS). Andere Karten (OSM-Radwege) und Offline-Funktionalität als Premium Funktion (9,99 im Monat, 44,99 pro Jahr).

Kostenlosen Variante eingeschränkt aber ohne Anmeldung nutzbar. Premium-Paket 3,50 pro Monat, 28 pro Jahr, bei Anmeldung bzw. mit Gutschein einen bestimmten Radius kostenlos für vollen Funktionsumfang.
Basisfunktion, einfaches Navi (ohne Routenänderung und Ansage) sowie Darstellung mit Radwegen kostenlos, Kaufoption um jeweils 4,79 Euro für Navigationsanweisungen (Sprache), Offline-Kartenmaterial Europa, und angepasste Routenplaner.
Anmeldung nötig. Rad-Navi kostenlos möglich, aber Radwegkarte nur in Premium-Paket inkludiert, 4,99 pro Monat, 59,99 pro Jahr, einzelne Regionen für Offline-Gebrauch kaufbar (im Premieum Paket enthalten) .
19,99 pro Jahr für Plus-Funktionen wie sprachbasiertes Navi. Interessante Features, Verkehr, Bodenbeschaffung, Fahrradfreundlichkeit in Prozent, Warnhinweise (Kruzung von stark befahrenen Straßen)
Open Source - kostenlos und offen, keine Anmledung nötig .
Open Source - kostenlos und offen, keine Anmledung nötig .App kostenlos. Fragt im Hintergrund Standortdaten ab.App kostenlos.App kostenlos.App kostenlos.
Offlinekostet (Abo oder 1x-Zahlung), nur Karte, kein Adresssuche, kein Routingkostet, im gewählten Umkreis gratis,
kein offline Routing
kostet (Europa, 4,79 einmalig),
kein offline Routing
kostet (Regionen ab 3,99 einmalig), nur vorab geplante Routen offline speicherbarneinja, auch vollständiges Offline-Routingja (ausschließlich), vollständiges Offline-Routingeingeschränktja, aber offline ohne Adresssuche und ohne Routingneinnein
SuchfunktionDie Suche ist brauchbar, funktioniert auf der Website besser als in der App, wo Gebäudenamen und Firmen nicht so schnell gefunden und teilweise nur als Adresse angezeigt werden.Sehr gute Suche, manchmal sieht man vor lauter Bäumen allerdings den Wald nicht.Sehr gute Suche, manchmal sieht man vor lauter Bäumen allerdings den Wald nicht.auf Google-Niveaueher für den englischen Sprachraum gemachtAdressen gehen gut, alles andere ist mühsam.das Maß der DingeOk, aber nicht besonders.Ok, aber nicht besonders.Gut, teilweise französische Bezeichnungen
3D Ansichtjaneinjanein?neinjajajajaja
Kostenfrei nutzbarRoutenplanung in App und Web, Navi nur in Pro-VersionNavigation ohne Sprachansage. Ein Radius für volle Funktionalität kostenlos.Navigation ohne Ansage.Online-Navigation vollständig nutzbar. Radwege nur in Pro-Version eingezeichnet.?auf Android (über F-Droid) komplett kostenloskomplett kostenloskostenlos (Datensammler)kostenloskostenloskostenlos
am PC planen, an App sendenjanein (ging nicht, ev. geplant oder kostenpflichtig)jajaneinneinneinjaev. über Favoritenneinja
Straßensperrenneinneinneinneinnein, aber Verkehrlangfristige (bei Aktualisierung)langfristige (bei Aktualisierung)teilweiseteilweisesehr gut aber bei Routing teils ignoriertnein
Höhenprofiljajajajaja, sehr gutjajajajaneinnein
ab Android7.0
6.0
nach Gerät (4-5 geht)
nach Gerät (4-5 geht)5.0
Navi-erfahrungGute Zoomstufe, Abzweigungen klar erkennbar. Position gelegentlich neben Straße dargestellt, Routen bei anderen Navis manchmal aktueller.Keine 3D/Schrägansicht, Darstellung ok.
Zwar eine schöne Darstellung - bei Abzweigungen aber öfter nicht nah genug dran, das kann im Stadtgebiet zu Verwirrung führen.Kein gutes Fahrrad-Navi, nur das Nebenprodukt vom Auto-Navi .
Bild in Bildja
nein
nein
nein
nein
ja
ZusammenfassungSehr gutes Routing, Objektsuche in der App schwächelt. Auf Webseite die längeren Radwege sehr übrsichtlich dargestellt .
Gutes Navi, Pro-Paket etwas günstiger, Darstellung der Radwege etwas unübersichtlich, nur in Detailansicht und mit Fußwegen verwechselbar.
Kauf-Optionen statt Abo-Modell langfristig günstiger. Gratisversion mit Werbung und ohne Routenänderung, beste und variable Ansicht.
Sehr gutes Routing, aber nur Draufsicht. Radwege auf der App nur mit Kosten, dafür auch Rundfahrten und Wanderungen .
Navi mit interessanten Features, aber Licht und Schatten. Manchmal super routing, dann wieder schlecht oder gar nicht. PC-Variante weicht öfter ab.
kostenloses Navi aber komplexere Bedienung, Route nicht zuverlässig, kann Waldwege und Privatwege beinhalten .
im Stadtgebiet schlecht, da Radwege nicht bevorzugt werden .
Kein gutes Fahrrad-Navi, nur das Nebenprodukt vom Auto-Navi .
Kein gutes Fahrrad-Navi, nur das Nebenprodukt vom Auto-Navi .Kein gutes Fahrrad-Navi, nur das Nebenprodukt vom Auto-Navi .Kostenlos und ok.
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Sonstiges

1

Open Source

Leider haben sich die Open Source Apps nicht so gut geschlagen, allerdings gibt es mit GraphHopper eine Open Source Routing Engine, die auch auf der OSM-Seite selbst verwendet wird, und die gute Ergebnisse liefert. Es verwundert, dass Google diese Routine noch nicht für sich entdeckt habt - aber bei OSMAnd lässt sie sich theoretisch, wenn auch etwas umständlich und mit API-Key, als Online-Routing einbinden. OSMAnd selbst bietet allerdings eine Vielzahl an Optionen, und teilweise auch gute Ergebnisse, birgt aber auch manche Überraschungen und nicht für jeden die einfachste "Out of the box"-Lösung.

2

Privatsphäre

Weniger gefallen hat, dass Bikemap und Naviki zwar nach der Fahrt umgehend anbieten, die Route zu speichern. Leider steht nirgendwo, dass das standardmäßig öffentlich ist. Entsprechend sind einige Routen veröffentlicht, die zwar private Gewohnheiten offenbaren, aber kaum eine Bereicherung für die Routensuche darstellen. Nachträglich lassen sich gespeicherte Routen allerdings auf privat stellen.

3

sehr eingeschränkte Offline-Funktionalität

Einige der Apps bieten zwar entgeltlich an, die Karten für den Offline-Gebrauch zu speichern. Eine wirkliche Offline-Nutzbarkeit geht damit allerdings nicht einher, da das nicht automatisch bedeutet dass die Adresssuche oder gar die Offline-Navigation funktioniert. Diese Mehrwert-Funktionen sind maximal geeignet um sich vorab online geplante Routen offline zu speichern. Einzig OSMAnd und Organic Maps konnten wirklich vollständig offline navigieren, allerdings waren dort die Routen für Radfahrer nicht optimal. Bike Citizens sollte offline können, im Test hat das allerdings nicht funktioniert.

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